Anlagenvernetzung

Funktionsbeschreibung

Die HOOC Anlagenvernetzung (SEDIC) ist in permanenter Layer-3-Vernetzungsdienst für den Betrieb zentraler Applikationen. Dieser Dienst ermöglicht die Kommunikation von einem zentralen Punkt zu beliebigen Steuerungen dezentraler Standorte. Einmal administriert, stehen alle Steuerungen permanent und gleichzeitig für Abfragen vom zentralen Standort zu Verfügung. Dank SEDIC kann beispielsweise ein SCADA-System für beliebig viele verschiedene Anlagen entfernter Netzwerke zentral und bei Bedarf virtuell betrieben werden.

Konfiguration

Der Dienst kann auf einer Benutzerebene (Reseller oder Kunde) unter Dienste -> Anlagenvernetzung konfiguriert werden.

services-sedic-clientip

Service-Client

Zur Nutzung von SEDIC muss der Dienst einmalig eingerichtet werden. Dazu wird eine Servicenetzwerk benötigt. Bei der Konfiguration muss folgendes beachtet werden:

  • Die IP-Adresse (Service-Client) darf sich nicht im Subnetz 10.42.0.0/16 befinden.
  • Kein verwendetes Endgerät einer verwendeten Anlage in diesen Dienst darf sich im selben Netzwerksegment (IP-Adresse / Netzmaske) des Service-Clients befinden.

Anhand der gewählten Netzmaske können entsprechend eine gewisse Anzahl Mappings zu Endgeräten erfasst werden. Nachdem Anlagen und Endgeräte eingerichtet wurden, kann die HOOC-App am zentralen Standort für die Nutzung des Dienstes verwendet werden. Für das Login in der HOOC-App wird der entsprechende Servicebenutzer Client-Benutzer und das Passwort Client-Passwort verwendet. Das Service-Client-Passwort muss einmal gesetzt werden.

Nach dem Anlegen von Mappings zu entfernten Anlagen können die Einstellungen des Servicenetzwerks nicht mehr verändert werden.

Verwendete Anlagen

Nun werden die zu verwendeten Anlagen dem Dienst hinzugefügt. Dazu wird je Anlage eine Service-IP-Adresse benötigt. Folgendes muss dabei beachtet werden:

  • Der Adressbereich darf sich nicht im selben Netzwerksegment wie der des Service-Clients befinden.
  • Die Service-IP-Adresse darf sich nicht im Subnetz 10.42.0.0/16 befinden.
  • Die Service-IP-Adresse darf sich nicht im Subnetz 172.17.0.0/16 befinden.
  • Die Service-IP-Adresse darf sich nicht im Subnetz 172.18.0.0/16 befinden.
  • Die Service-IP-Adresse muss sich im selben Adressbereich wie die Endgeräte im entfernten Netz befinden.
  • Es muss sichergestellt werden, dass die IP-Adresse im entfernten Netz frei ist und auch in Zukunft nicht genutzt wird.

Durch einen Klick auf das Symbol kann dem Dienst eine Anlage hinzugefügt werden. Folgend die Erläuterungen zu den Einstellungen:

services-sedic-site

Eingenschaft Beschreibung
IP-Adresse Freie und nicht verwendete IP-Adresse aus dem Subnetz der Endgeräte
IP Subnetz Subnetzmaske

Aktionen

services-sedic-site-actions

Aktion Beschreibung
Einstellungen editieren
Anlage entfernen (Falls keine Endgeräte vorhanden sind)
Zur Anlage wechseln

Endgeräte und Mappings der Anlagenvernetzung

Nachdem eine Anlage dem Dient hinzugefügt wurde, können dessen Endgeräte bzw. Mappings (Layer 3) erfasst werden. Ein Mapping bedeutet, dass eine Anfrage vom Service-Client an eine Service-IP-Adresse direkt an die IP-Adresse des Endgeräts weitergeleitet wird.

services-sedic-device

Eingenschaft Beschreibung
Service-IP-Adresse Freie IP-Adresse im dem für den Vernetzungsdienst definierten IP-Subnetz (Mit dieser IP Kommuniziert der Service-Client)
Auswahl Anlage Anlage zu der ein Mapping erstellt werden soll
Name Endgerät Interner Name zur Beschreibung des Endgeräts
IP-Adresse Endgerät Adresse des Endgeräts im entfernten Netzwerkt mit der die virtuelle Service-IP-Adresse verlinkt werden soll

Aktionen

services-sedic-device-actions

Aktion Beschreibung
Ping auf Endgerät ausführen
Mapping Endgerät entfernen

Verwendung in der HOOC-App

Der Service-Client ist in der HOOC-App integriert. Mittels Login mit dem Service Benutzer, kann die Verbindung zum Vernetzungsdienst aufgebaut werden. Danach kann die Kommunikation zu den definierten Endgeräten via abfrage an die Service-IP-Adressen erfolgen.